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3. Oktober 2016 mit den „Patzers“ in Thüringen unterwegs oder: …warum der Fürst von Rudolstadt-Schwarzburg als letzter abdankte

Der Bericht von unserem Ausflug anläßlich des Tags der dt. Einheit ist etwas ausführlicher geraten, weil es so schön und interessant war und - wem das Herz voll ist, der muß viel erzählen. Vorweg kann ich schon mal sagen: jeder, der nicht dabei war, kann sich ins Knie beißen, weil er soviel Interessantes und so herzliche Gastfreundschaft verpaßt hat.

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Erster-Mai-Wanderung mit den Auerbachern

Heuer waren die Auerbacher Naturfreunde wieder bei uns!

Wir trafen uns um 9 Uhr am Bootshaus und fuhren in Fahrgemeinschaften nach Hohenpölz. Dort, an der Kirche mit der großen Linde, trudelten nacheinander alle ein und so konnten wir um 10 Uhr die ersten 4 km unserer Wanderung beginnen, die uns zur Heroldsmühle führte. Leider hat die Wirtschaft in der Heroldsmühle wieder geschlossen, so daß wir uns an der unweit gelegenen Leinleiterquelle nieder ließen und unsere mitgebrachte Vesper aßen.

 

1.Mai an derLeinleiterquelle klein

 

An den Tummlern vorbei ging´s durchs Trockental wieder zurück nach Hohenpölz, wo unsere Autos standen, 

Der Plan, beim Hönig in Tiefenellern einzukehren und sich bei einer Brotzeit noch gemütlich zusammen zu setzen, ging nicht auf, weil wir in der Wirtschaft nach der Mittagessenzeit und vor der Kaffeezeit ankamen.

Wir mußten eine Stunde warten, bis wir etwas zu essen bekamen. Lieber Wanderwart: das muß das nächste Mal besser klappen ansonsten Lizenzentzug!! ;-)

 

Klaus

 

 

Kurzbericht Bundeswandertage 5. - 10. Juni 2016

Beeindruckt von den Bundeswandertagen 2014 im Schwarzwald hatten wir von den Erlanger Naturfreunden beschlossen, uns für die Austragung der Bundeswandertage 2016 zu bewerben, die in der Fränkischen Schweiz stattfinden sollten, unserem Hauptwandergebiet.

Ein Veranstaltungsort war schnell gefunden: Veilbronn bei Heiligenstadt, das mit seinem von Pächter Christian geführten Naturfreundehaus und den Gasthöfen im Dorf genug  Kapazität für Übernachtungen und Veranstaltungen bietet. Ohne besondere Werbemaßnahmen hatten sich bald 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland angemeldet, die je zur Hälfte im Naturfreundehaus und in einem Dorfgasthof untergebracht waren. Wegen eines Buchungsfehlers mußten wir die Bundeswandertage von 8 auf 6 Tage verkürzen; trotzdem konnten vom 5. bis 10. Juni alle wichtigen Wanderungen und Veranstaltungen durchgeführt werden. Wichtige Veranstaltungen waren 

  • der Eröffnungsabend mit dem Bürgermeister, einem Umweltreferenten der Gemeinde,  dem mittelfränkischen Bezirksvorsitzenden  und dem Vorstand der OG Fürth (das Naturfreundehaus Veilbronn  gehört ja der OG Fürth in Mittelfranken); ein Referent berichtete  über  die Bildungsreisen der deutschen Romantiker in der Fränkische Schweiz
  • der Vortrag einer Natur- und Wanderführerin über Geologie (Karstgebiet) und Flora der Fränkischen Schweiz, worauf sich für ihre Wanderung am nächsten Tag gleich 45 Teilnehmer anmeldeten
  • der Vortrag des Bezirksheimatpflegers über die Bierkultur in der Fränkischen Schweiz (Craftbier aus Kleinstbrauereien)
  • beim Abschlußabend wurde auf der Terrasse des Naturfreundehauses zur Musik einer 6-Mann-Combo und Sängerin geschwoft und geplaudert

Die Wandertage selbst begannen entspannt mit Rundwanderungen vom Naturfreundehaus aus. Zu den weiter entfernten Wanderungen an den nächsten Tagen wurden wir mit einem Reisebus gefahren.

Wie wir aus den positiven Rückmeldungen erfahren haben, kam sicher jeder Teilnehmer auf seine Kosten.

 

Warten auf den Bus klein

Früh morgens warten auf den Bus

 

hans Leicht erklärt den Widder klein

Hans Leicht erklärt den hydraulischen Widder

 

Klaus

 

Abschied vom Falkenberghaus

Es ist schon eine vertraute Gruppe, die sich einmal im Jahr zu einem dreitägigen Wanderausflug trifft, wenn der Werner Bescheid sagt, der das immer organisiert. Die Gruppe besteht aus Naturfreunden, ATSVlern, Freunden und Verwandten. Und das waren so die Ziele in den letzten Jahren:  Tannheimer Tal, Inntal, Grasgehren (bei Füssen). Heuer ging´s in die Hersbrucker Schweiz, ins Falkenberghaus bei Artelshofen.

Wer es nicht weiß: das Falkenberghaus

 

Falkenberghaus

 

ist ursprünglich ein Naturfreundehaus, das aber von der OG Nürnberg-Nord im Jan 2015 an den Alpenverein OG Erlangen verkauft wurde. Zwei Merkmale am Falkenberghaus möchte ich besonders hervorheben: das Haus liegt zwar etwas abseits der viel begangenen Hauptwanderwege, das ist aber gleichzeitig auch ein Vorteil, den viele Wanderer zu schätzen wissen, die Ruhe und Erholung in der Natur suchen. 

Das andere Highlight ist ein  in den Berg hineingegrabener Getränkekeller, der auch im Hochsommer immer etwa 12 ° C kühl ist, optimal für den durstigen Wanderer.

Das Falkenberghaus ist ein Selbstversorgerhaus, was bei entsprechender Vorbereitung und Ausrüstung problemlos funktioniert; es dauert auch nur 15 min Fußweg bis zum Pechwirt in Artelshofen.

An dieser Stelle muß jetzt auch mal gelobt werden, wie der Werner unsere Dreitagesausflüge plant. Heuer z.B. war es so organisiert:

Die 16 Wanderer trafen sich am Sonntag früh um 10 Uhr in Artelshofen und unternahmen einen Spaziergang nach Vorra zum Inselwirt. Auf verschieden langen Wegen ging es dann zum Falkenberghaus, wo wir unsere Zimmer bzw. Lager bezogen. Vor dem gemütlichen Hüttenabend haben wir uns noch beim Pechwirt im Tal gestärkt.

Am Montag früh stießen zunächst 3 weitere Tagesausflügler zu uns, die aus verschiedenen Gründen nicht übernachten, sondern nur die heutige Rundwanderung nach Hartenstein mitmachen wollten.

Am Dienstag war zunächst Aufräumen und Packen angesagt, denn der Hausmeister kam um 10 Uhr zur Abnahme und Getränkeabrechnung. In Eschenbach haben wir dann den Ausflug mit einem Mittagessen, Spaziergang und Kaffeetrinken beendet.

Der Aufenthalt im Falkenberghaus war so schön, daß wir schon Wehmut verspürten, daß es kein Naturfreundehaus mehr ist.

Werner hat schon angekündigt, daß er im nächsten Jahr evtl. einen Ausflug zur Erlanger Hütte im Ötztal plant. Das wird kein Spaziergang!!

 

Klaus

 

Blumenwanderung zu den Adonisröschen

Seit einigen Jahren führen wir, auf Anregung unserer Blumenfreundin Margot, einmal im Jahr eine Blumenwanderung durch. Heuer ging´s zu den Adonisröschen am Külsheimer Gipshügel; das ist ein kleines Naturschutzgebiet nördlich von Bad Windsheim im Besitz der Naturhistorischen Gesellschaft in Nürnberg.

Die lauen Tage am Anfang der Woche waren einem Kälteeinbruch und Regen gewichen, so daß ich schon überlegt hatte, die Wanderung um eine Woche zu verschieben. Die Adonisröschen sind nämlich etwas sensibel: wenn es zu kalt ist, öffnen sich die Blüten nicht, aber wenn man zu spät kommt, können sie schon verblüht sein. 

Meine WanderkameradInnen am Bahnhof waren aber fest entschlossen, die Wanderung durchzuführen und so bestiegen wir die S-Bahn und waren nach zweimal umsteigen in Fürth und   Neustadt auch schon in Bad Windsheim angekommen. Der Weg führte uns zunächst durch den großen Kurpark mit Frühlingsblumen; schon nach 4 km war unser erstes Ziel erreicht: der „Muggeleswirt“ in Oberntief. Die nächsten 5 km bis zum Külsheimer Gipshügel verschönerten wir 5 Wanderer uns mit einer Einkehr in Unterntief zu einem Schoppen Wein (oder waren es doch zwei Schoppen?). Endlich angelangt am Naturschutzgebiet leuchteten uns auch schon die gelben Adonisröschen in ihrer ganzen Pracht entgegen, siehe Bild.

 

Adonisröschen 2016 1 Adoniswanderung 2016 1

 

Die letzte Wegstrecke zurück nach Bad Windsheim  war etwas mühselig, insgesamt waren es halt doch fast 13 km.

Heimwärts im Zug trafen wir eine Frau, die von Geburt an blind war und uns mit ihrer in sich ruhenden Persönlichkeit tief beeindruckte, und auch mit ihrem differenzierenden Gehör: Wußtet Ihr, daß man am Fürther Bahnhof Babytauben hören kann?

 

Klaus