Partner

Login

Blumenwanderung zu den Adonisröschen

Seit einigen Jahren führen wir, auf Anregung unserer Blumenfreundin Margot, einmal im Jahr eine Blumenwanderung durch. Heuer ging´s zu den Adonisröschen am Külsheimer Gipshügel; das ist ein kleines Naturschutzgebiet nördlich von Bad Windsheim im Besitz der Naturhistorischen Gesellschaft in Nürnberg.

Die lauen Tage am Anfang der Woche waren einem Kälteeinbruch und Regen gewichen, so daß ich schon überlegt hatte, die Wanderung um eine Woche zu verschieben. Die Adonisröschen sind nämlich etwas sensibel: wenn es zu kalt ist, öffnen sich die Blüten nicht, aber wenn man zu spät kommt, können sie schon verblüht sein. 

Meine WanderkameradInnen am Bahnhof waren aber fest entschlossen, die Wanderung durchzuführen und so bestiegen wir die S-Bahn und waren nach zweimal umsteigen in Fürth und   Neustadt auch schon in Bad Windsheim angekommen. Der Weg führte uns zunächst durch den großen Kurpark mit Frühlingsblumen; schon nach 4 km war unser erstes Ziel erreicht: der „Muggeleswirt“ in Oberntief. Die nächsten 5 km bis zum Külsheimer Gipshügel verschönerten wir 5 Wanderer uns mit einer Einkehr in Unterntief zu einem Schoppen Wein (oder waren es doch zwei Schoppen?). Endlich angelangt am Naturschutzgebiet leuchteten uns auch schon die gelben Adonisröschen in ihrer ganzen Pracht entgegen, siehe Bild.

 

Adonisröschen 2016 1 Adoniswanderung 2016 1

 

Die letzte Wegstrecke zurück nach Bad Windsheim  war etwas mühselig, insgesamt waren es halt doch fast 13 km.

Heimwärts im Zug trafen wir eine Frau, die von Geburt an blind war und uns mit ihrer in sich ruhenden Persönlichkeit tief beeindruckte, und auch mit ihrem differenzierenden Gehör: Wußtet Ihr, daß man am Fürther Bahnhof Babytauben hören kann?

 

Klaus