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Abschied vom Falkenberghaus

Es ist schon eine vertraute Gruppe, die sich einmal im Jahr zu einem dreitägigen Wanderausflug trifft, wenn der Werner Bescheid sagt, der das immer organisiert. Die Gruppe besteht aus Naturfreunden, ATSVlern, Freunden und Verwandten. Und das waren so die Ziele in den letzten Jahren:  Tannheimer Tal, Inntal, Grasgehren (bei Füssen). Heuer ging´s in die Hersbrucker Schweiz, ins Falkenberghaus bei Artelshofen.

Wer es nicht weiß: das Falkenberghaus

 

Falkenberghaus

 

ist ursprünglich ein Naturfreundehaus, das aber von der OG Nürnberg-Nord im Jan 2015 an den Alpenverein OG Erlangen verkauft wurde. Zwei Merkmale am Falkenberghaus möchte ich besonders hervorheben: das Haus liegt zwar etwas abseits der viel begangenen Hauptwanderwege, das ist aber gleichzeitig auch ein Vorteil, den viele Wanderer zu schätzen wissen, die Ruhe und Erholung in der Natur suchen. 

Das andere Highlight ist ein  in den Berg hineingegrabener Getränkekeller, der auch im Hochsommer immer etwa 12 ° C kühl ist, optimal für den durstigen Wanderer.

Das Falkenberghaus ist ein Selbstversorgerhaus, was bei entsprechender Vorbereitung und Ausrüstung problemlos funktioniert; es dauert auch nur 15 min Fußweg bis zum Pechwirt in Artelshofen.

An dieser Stelle muß jetzt auch mal gelobt werden, wie der Werner unsere Dreitagesausflüge plant. Heuer z.B. war es so organisiert:

Die 16 Wanderer trafen sich am Sonntag früh um 10 Uhr in Artelshofen und unternahmen einen Spaziergang nach Vorra zum Inselwirt. Auf verschieden langen Wegen ging es dann zum Falkenberghaus, wo wir unsere Zimmer bzw. Lager bezogen. Vor dem gemütlichen Hüttenabend haben wir uns noch beim Pechwirt im Tal gestärkt.

Am Montag früh stießen zunächst 3 weitere Tagesausflügler zu uns, die aus verschiedenen Gründen nicht übernachten, sondern nur die heutige Rundwanderung nach Hartenstein mitmachen wollten.

Am Dienstag war zunächst Aufräumen und Packen angesagt, denn der Hausmeister kam um 10 Uhr zur Abnahme und Getränkeabrechnung. In Eschenbach haben wir dann den Ausflug mit einem Mittagessen, Spaziergang und Kaffeetrinken beendet.

Der Aufenthalt im Falkenberghaus war so schön, daß wir schon Wehmut verspürten, daß es kein Naturfreundehaus mehr ist.

Werner hat schon angekündigt, daß er im nächsten Jahr evtl. einen Ausflug zur Erlanger Hütte im Ötztal plant. Das wird kein Spaziergang!!

 

Klaus